Seite auswählen
BLOG
Hier gibt es Tipps und Tricks rund um die Fotografie und News zu Workshops und anderen Veranstaltungen.
Freiburger Fotoworkshops

Eines der wichtigsten Gestaltungsmittel in der Fotografie ist die Schärfentiefe. Also der Bereich im Tiefenverlauf des Bildes, der scharf abgebildet wird. Es geht darum, ob nur ein Teil des Fotos scharf wird und der Rest in Unschärfe verläuft oder ob die Gesamte Aufnahme scharf dargestellt wird. Maßgeblich verantwortlich für diese Schärfe ist die Blende, die im Objektiv verbaut ist.

Verwirrend ist vielleicht, dass eine große Blendenzahl eine kleine Blendenöffnung bedeutet. Wenn also die Blende mit f/16 angegeben wird, bedeutet dies ein sehr kleines Loch in der Blende. Somit kommt wenig Licht auf den Sensor. Ist aber eine Blende mit f/2.8 eingestellt, erreicht viel Licht den Sensor. Wie verhält es sich dabei mit der Schärfentiefe?

Wie Ihr links seht, ist das gesamte Bild scharf, die verwendete Blende war hier f/14. Im Gegensatz dazu, ist in der rechten Aufnahme nur der Vogel zu erkennen. Dies liegt an einer relativ kleinen Blendenzahl von f/4. Ein weiterer Faktor war hier die Brennweite von 400mm, denn es gilt auch, je länger die Brennweite, umso geringer ist die Schärfentiefe.

Zusammenfassend gilt also:

hohe Schärfentiefe

 

  • große Blendenzahl
  • kleine Blendenöffnung
    (wenig Licht für den Sensor)
  • kurze Brennweite
  • großer Abstand zum Motiv

geringe Schärfentiefe

 

  • kleine Blendenzahl
  • große Blendenöffnung
    (mehr Licht für den Sensor)
  • lange Brennweite
  • geringer Abstand zum Motiv